Handball SV Warnemünde – Warnemünde-Cup 2022 Bericht – Turnier Männer

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Gastgeber verpassen Turniersieg im letzten Spiel

ROSTOCK. Nach der Sommerpause kommen auch die Mannschaften bis zur vierten Liga immer mehr an den Ball. So auch bei der 36. Auflage des Warnemünde-Cup im Handball. Zwei Mannschaften des SV Warnemünde hatten dazu Konkurrenz aus den Landesligen von Berlin, Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern am Sonnabend in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe zu Gast. Erst in der Schlussrunde am Ende des fast Sieben-Stunden-Programms fiel die Entscheidung.

Das MV-Liga-Team des SV Warnemünde hätte im direkten Vergleich mit der starken SG OSF Berlin II den „Großen Pott“ holen können, scheiterte aber mit 8:12 Toren. Es schien für die die Gastgeber eine Kraftfrage nach den harten Trainingswochen der Vorbereitung davor zu sein. „In der Anfangsphase dieser letzten 25 Minuten wurden einige gute Möglichkeiten nicht für Tore genutzt“. so die Einschätzung von Co-Trainer Thomas Wienke. „In den Schlussminuten fehlten dann die Treffer.“ So gewann das Berliner Team, dass zuvor nur gegen die punktgleiche TSG Wismar mit 6:9 Toren unterlegen war, durch ein besseres Torverhältnis. Den Warnemünder Männern blieb mit 7:3 Punkten nach Siegen über den SV Warnemünde II (17:9) und dem jungen Team des 1. VfL Potsdam (21:10) sowie einen 12:12-Unentschieden gegen die TSG Wismar nur der dritte Platz. Etwas zwiespältig danach die Meinung von SVW-Neu-Coach Yan Vizhbovskyy. „Natürlich hätte ich mit meinem Team gerne das eigene Turnier gewonnen. Aber für das Kennenlernen der Mannschaft musste ich mein Prinzip durchziehen, jeden Spieler ähnlich lange Einsatzzeiten zu geben“, so der Ukrainer, der sah, was er für die weiterer Vorbereitung noch braucht. Zudem fehlte ihm aus unterschiedlichen Gründen noch der eine oder andere Akteur bei diesem Turnier.

HB WMC SVW Yannick Schluz abSchlichtweg als „stark“ bezeichnete SVW-Trainer Frank Lustig die Turnierleistung seines Verbandligisten SV Warnemünde II, der den 1. VfL Potsdam mit 11:9 und den SC Alstertal-Langenhorn aus Hamburg mit 12:9 Toren besiegte sowie der TSG Wismar letztendlich ein 9.9-Unetschieden abrang. Gegen Berlin wurde nur mit 10:14 verloren. Mit 5:5 Punkten wurde die Mannschaft so Turniervierter vor die Vertretung aus Hamburg und Potsdam (jeweils 1:9 Punkte). Die Einzelauszeichnungen an diesem Tag gingen an Max Kahl von der TSG Wismar als bester Spieler und an Finn Roggendorf aus Potsdam, der mit 24 Toren am häufigsten traf.
Endstand bei den Herren: 1. SG OSF Berlin II; 2. TSG Wismar; 3. SV Warnemünde I; 4. SV Warnemünde II; 5. SC Alstertal-Langenort; 6. 1. VfL Potsdam.
SV Warnemünde I: Gregor Gehrke – Yannick Schulz 15, Eric Autrum 4, Johannes Spitzner 5, Marcus Kalbe 9, Karl Bardosch 12, Felix Fick 2, Arne Reiser 9, Arvid Staeben 7, Carl Hochmuth 3, John Schmeling 4, André Regge 2.
SV Warnemünde II: Sven Pelz, Leon Knappe – Matti Häfner 9, Sebastian Posch 8, Philipp Lebedies 1, Andre Walter 10, Tobias Schluck 8, Fabian Stachowiak 6, Bjarne Lorentzen 9.