Handball SV Warnemünde – Warnemünde-Cup 2022 Bericht – Turnier Mädchen B

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Warnemünder Mädchen B marschieren glatt durch

ROSTOCK. Zum Abschluss gab es bei der 36. Auflage des Warnemünde-Cup im Handball am Sonntag in der renovierten Fiete-Reder-Halle in Marienehe noch einen richtigen Feiertag für den gastgebenden SV Warnemünde. Die Mädchen B unter den Trainern Yan Vizhbovskyy und Claus Ruhe Madsen spielten ein starkes Turnier (12:0 Punkte / 75:49 Tore) und gewannen so den 40 Zentimeter großen Silberpokal. „Das war so nicht zu erwarten“, strahlte Yan Vizhbovskyy mit Tochter Dominica an seiner Seite übers ganze Gesicht. „Vom Oberligist Stralsunder HV bis hin zur SG Hamburg Nord ebenfalls aus der Oberliga konnten wir alle Turnierteilnehmer besiegen.“

HB WMC SVW Mädchen B abDie Mädchen von der Warnowmündung ließen sich gleich im ersten Match gegen die von Ute Lemmel betreute Mannschaft des Ligakonkurrenten Rostocker HC nicht beirren und gewannen mit 11:8 Toren doch recht sicher. Dann folgten gegen den Grünheider SV (15:6) und den Stralsunder HV (11:7), gegen die SG Hamburg Nord (11:10) und die BSG PNEUMANT Fürstenwalde (14:10) sowie abschließend gegen den HSV Wildau (13:8) die anderen Erfolge des Tages für den Durchmarsch bis zum Turniersieg. „Gegen die Hamburger Mädchen war bis zum Schluss alles möglich. Unser Team behielt aber den Kopf oben“, so auch Claus Ruhe Madsen nach der feierlichen Siegerehrung zum Abschluss des Handball-Events in diesem Jahr, Die SG Hamburg Nord (10:2 Punkte) hielt sich ansonsten schadlos und wurde verdient Zweiter. Den kleinsten der drei Pokale eroberte sich der Stralsunder HV (6:4), der künftig in der Oberliga Ostsee-Spree spielt, als Turnierdritter. Aus Rostocker Sicht kamen die RHC-Mädchen mit 6:6 Punkten auf den vierten Platz unter sieben Mannschaften. Die Lemmel-Schützlinge spielten nach der 8:11-Auftaktniederlage gegen Warnemünde, noch gegen Hamburg (9:13) und Stralsund (8:11) erfolglos, behielten gegen die Brandenburger Vereine aus Wildau (14:4), Fürstenwalde (13:10) und Grünheide (20:4) aber sicher die Oberhand. Eine Einzelauszeichnung mit Ehrengeschenk erhielt Hanna Jansen (Hamburg) als erfolgreichste Werferin mit 19 Toren. Als beste Spielerin des Turniers kürten die Team-Verantwortlichen Selina Schmidt (Warnemünde). Mit einem Foto-Shooting fand der Warnemünde-Cup seinen Abschluss. „Wir haben nach zwei Jahren Pause wieder ordentlichen Zuspruch erhalten und konnten so 13 Turniere organisieren“, war auch SVW-Handballchefin Karola Wiegratz nicht unzufrieden. „Immerhin gestalteten 83 Mannschaften aus acht Bundesländern mit mehr als 1,000Akteuren diesen Cup-Neustart nach Corona mit.“ Die Warnemünder Handballer planen jetzt schon am Cup 2023 und denken über neue Formen nach.
Der SV Warnemünde als Cup-Gewinner spielte mit Vanessa Richter und Enya Dreblow im Tor sowie Alina Groth 8, Jodie Kadow 10, Dominica Vizhbovska 11, Tamia Madsen 5, Selina Schmidt 16, Emilie Bohle, Laura Büchert 14, Amelie Pieplow 11, Mai Mohr und Charlotte Langhans.