Spielberichte Saison 2018/2019 | 1. Frauen

HSV Grimmen – SV Warnemünde 24:38 (10:17)

Letztendlich war es diesmal ein unaufgeregtes Auswärtsspiel für die Handballdamen des SV Warnemünde, die beim Schlusslicht HSG Grimmen deutlich mit 38:24 Toren gewannen. „Es war eine Pflichtaufgabe, beide Zähler aus Vorpommern mitzubringen. Auch wenn wir nur acht Feldspielerinnen und zwei Torfrauen zur Verfügung hatten, wurde unsere Mannschaft nicht gefordert“, analysierte Stefan Strack kurz nach dem Abpfiff. Warnemünde setzte sich nach der „Aufwärmphase“ bis zum 6:5 (14.) schnell ab und hatte bis zum 17:10 zur Pause alles unter Kontrolle. „Obwohl wir in einer anderen Formation spielen mussten und nicht alle auf ihren Stammplatz agieren konnten lief es recht ordentlich. Da fielen einige vergebene Torchancen gar nicht ins Gewicht“, meinte auch Co-Trainer Rolf Herrmann.

Das Trainer-Lob ging vor allen Maria Kessy Czarschka, die trotz Probleme mit ihrem rechten Wurfarm fast 100 Prozent bei der Sache war. Sie organisierte die Warnemünder Abwehr, führte das Angriffsspiel und machte selbst noch 13 (!) Treffer, fünf vom Siebenmeterpunkt. Auch Josy Jodmikat (12 Tore) und Maxi Boelter (6) standen ihr kaum nach. Nach dem Seitenwechsel versuchte Grimmen mit der Herausnahme der Torfrau und den Einsatz einer siebenten Felsspielerin noch eine Ergebniskorrektur. Es war aber verlorene Mühe, denn Warnemünde blieb aufmerksam. So kam Keeperin Annalena Knoop per Fernwurf ins leere Tor der Gastgeberinnen sogar zum Erfolg. Schon mit dem 26:16 (45.) war alles für den SV Warnemünde entschieden.

SV Warnemünde: Amelie Staudacher, Annalena Knoop 1 - Katharina Jens 1, Maxi Boelter 6/1, Sophie Jahn, Anna Maske 2, Leandra Schwebke 2, Josy Jodmikat 12, Maria Kessy Czarschka 13/5, Claudia Dombrowski 1.
kpk