Spielberichte Saison 2016/2017 | 1. Frauen

21. Spieltag - Mecklenburg/Vorpommern Liga

Stralsunder HV – SV Warnemünde 18:16 (7:9)

Die Warnemünder Handballdamen waren beim Stralsunder HV durchaus gewillt, den Titelverteidiger noch vom Landesthron zu stoßen. Am Ende konnte das SVW-Team den 25:24- Erfolg aus dem Hinspiel aber nicht wiederholen. Die Ostseestädterinnen zogen mit 16:18 diesmal knapp den Kürzeren. Also dem Team vom Strelasund herzliche Glückwünsche zum erneuten Titelgewinn. Es wurde von der ersten bis zur letzten Minute keine schöne, aber für die zahlreichen Zuschauer in der Halle eine jederzeit spannende Begegnung. Die Abwehrreihen dominierten das Spiel, in dem sich Warnemünde zunächst mit dem 9:7 zur Halbzeit eine verdiente Führung erkämpfte. Als die Gastgeberinnen im zweiten Teil aggressiver und auch deutlich härter zu Werke gingen, ließen sich die Ostseestädterinnen zu sehr beeindrucken. Sie gerieten mit 10:14 ins Hintertreffen und kamen bis zum Schlusspfiff dann nicht mehr heran. „Der Druck auf die Stralsunder Abwehr war nicht groß genug. Wir spielten zu sehr in die Breite. Zu oft wurden unsere Angriffe nicht ausgespielt. Diese Abschlussschwäche und auch unsere einfache Fehler im Spielaufbau spielten den SHV-Damen in die Karten. Die Einheimischen nahmen unsere Geschenke dankend an“, meinte SVW-Coach Stefan Strack abschließen.

Auch wenn es diesmal in Stralsund für die Warnemünderinnen nicht geklappt hat, für eine Überraschung zu sorgen, sah der Trainer das erste Jahr für den SVW doch als positiv an, denn man könne gemeinsam „erhobenen Hauptes“ in die Sommerpause gehen, wenn am 7. Mai das Final Four im Landespokal gespielt ist.

Annalena Knoop, Amelie Staudacher – Lena Bunke 3, Claudia Dombrowski 2, Liesa Kunert 2, Sophie Jahn, Josy Jodmikat, Katharina Pingel, Greta Tack, Neeltje Uphoff 7/1, Hedda Stäcker, Leandra Schwebke 2, Kathleen Wutschke.
kpk